Wie alles begann – mein erster Blog
Bevor „Far From Home“ entstand, gab es einen anderen Blog. Einen Ort, an dem ich einfach alles aufgeschrieben habe, was mir durch den Kopf ging. Manchmal laut, manchmal wirr, manchmal sicher übertrieben. Heute frage ich mich oft, ob ich alles zu dramatisch dargestellt habe, ob ich meine Erzählungen vielleicht sogar für immer archivieren sollte.
Aber dann erinnere ich mich: So habe ich damals gefühlt. So war es für mich. Jeder Gedanke, jede Emotion, jede Unsicherheit war echt. Es ging nicht darum, perfekt zu sein oder objektiv zu bleiben. Es ging darum, mich selbst zu verstehen.
Dieser Blog war mein Ventil. Ein Ort, an dem ich ehrlich sein konnte, ohne Maske. Ich schrieb über Verluste, Zweifel, kleine Momente, die mir wichtig waren. Über Dinge, die ich noch nicht verstand, die mich aber beschäftigten. Dort konnte ich verletzlich sein und gleichzeitig irgendwie stark, weil ich einfach ich selbst sein durfte.
Mit „Mindful Escape“ begann meine Reise. Damals habe ich angefangen, nach meinem Zuhause zu suchen – nach einem Ort in mir, an dem ich mich wiederfinden und mit mir selbst zufrieden sein kann. Heute schreibe ich immer noch, weil diese Suche noch nicht abgeschlossen ist.
„Far From Home“ ist der nächste Schritt dieser Reise. Mit ein bisschen mehr Abstand. Vielleicht etwas ruhiger. Aber immer noch dieselbe Suche: nach mir selbst, nach Klarheit, nach dem Versuch, Gefühle in Worte zu fassen, die tragen und verbinden.
Wenn du neugierig bist und die Zeit totschlagen willst, bis der erste Eintrag auf diesem Blog erscheint, kannst du hier einen Blick auf den Beginn meiner Reise werfen:
